Webcams im Schwarzwald und Umgebung /2

Freiburg im Breisgau

Freiburg im Breisgau

Freiburg im Breisgau

Freiburg im Breisgau (auf Alemannisch Friburg im Brisgau) ist mit rund 220.000 Einwohnern nach Stuttgart, Mannheim und Karlsruhe die viertgrößte Stadt in Baden-Württemberg und südlichste Großstadt Deutschlands. Freiburg beherbergt mehrere städtische Museen, die sich größtenteils aus den früheren „Städtischen Sammlungen“ entwickelt haben. Das größte Museum der Stadt ist das Augustinermuseum (Museum für Kunst- und Kulturgeschichte am Oberrhein) am Augustinerplatz, eines der bedeutendsten Museen in Südbaden. Der Münsterplatz ist der größte gepflasterte Platz in Freiburg. Hier findet bis auf Sonntag jeden Vormittag der Wochenmarkt statt, auf der Nordseite der Bauernmarkt und auf der Südseite der Händlermarkt.
Schauinsland – Hofsgrund

Schauinsland - Hofsgrund

Schauinsland - Hofsgrund

Der Schauinsland (Höhe: 1.284 m ü. NHN) im Schwarzwald ist der Hausberg von Freiburg im Breisgau und ein beliebtes Ausflugsziel; früher hieß er wegen des Silberbergbaus „Erzkasten“. Er liegt ca. 10 km südöstlich der Stadt. Besonders bei Inversionswetterlagen im Herbst bietet der Schauinsland hervorragende Aussichten „über den Wolken“ bis zu den Vogesen, zur Hornisgrinde und in die Alpen: Tödi, Titlis, Eiger, Jungfrau, Weißhorn, Bietschhorn, Grand Combin, Montblanc. Anders als vom nahegelegenen Feldberg ist die Schwäbische Alb allerdings nicht sichtbar; dafür besteht ein schöner Blick hinunter nach Freiburg im Breisgau.
Sankt Blasien

Sankt Blasien

Sankt Blasien

Der heilklimatische und Kneipp-Kurort St. Blasien liegt im Südschwarzwald südlich des Schluchsees im Albtal. Das Gemeindegebiet erstreckt sich von 600 Meter über NN bis zum 1349 Meter hohen zum Feldbergmassiv gehörenden Spießhorn. Nach einer Brandkatastrophe 1768 errichtete der Architekt Pierre Michel d’Ixnard (1768–1781) eine neue Abteikirche im frühklassizistischen Stil. Der Kuppelbau ist mit 36 Metern im Durchmesser und 62 Metern Höhe der drittgrößte seiner Art in Europa. Die internationalen Sommerkonzerte im Dom, jeweils von Ende Juni bis Anfang September, mit berühmten und bekannten Chören, Musikensembles und Organisten, die Klosterkonzerte im Festsaal des Kollegs und der Internationale Holzbildhauerwettbewerb. St. Blasien verfügt über ein Amtsgericht, das zum Landgerichtsbezirk Waldshut-Tiengen und Oberlandesgerichtsbezirk Karlsruhe gehört und das kleinste und nach dem in Titisee-Neustadt höchstgelegene Amtsgericht in Deutschland ist.
Schluchsee

Der Schluchsee

Der Schluchsee

Der Schluchsee ist mit seinem Stauziel von 930 Metern über NN die höchstgelegene Talsperre Deutschlands. Als Stauanlage ohne Talsperre hingegen übertrifft das Hornbergbecken (Oberbecken des Pumpspeicherwerks Wehr) den Schluchsee mit einem Stauziel von 1.048 Metern über NN. Durch die erhöhte Lage ist das Wasser auch im Sommer relativ kühl. Die bekanntesten Ortschaften um den Schluchsee befinden sich an der Seenordseite, so unter anderem die gleichnamige Gemeinde Schluchsee sowie deren Ortsteile Seebrugg an der Staumauer und Aha. Die Dreiseenbahn, das verlängerte Ende der Höllentalbahn, fährt vom Bahnhof Titisee aus am nördlichen Seeufer entlang bis zum Endbahnhof Seebrugg. Der Schluchsee ist von einer Vielzahl von Wanderwegen umgeben. Er kann in ganzer Länge umwandert werden, die Strecke von ca. 18 km ist weitgehend eben und kinderwagengeeignet. Die Wanderungen können von Mai bis Oktober durch Fahrten mit dem Ausflugsslinienschiff St. Nikolaus kombiniert werden.
Sankt Peter

Sankt Peter

Sankt Peter

St. Peter liegt im Naturpark Südschwarzwald. Der an der Südflanke des Kandel gelegene heilklimatische Kurort liegt etwa 20 km östlich von Freiburg im Breisgau. Das Kloster St. Peter auf dem Schwarzwald wurde 1093 vom Zähringerherzog Berthold II. als Hauskloster und Begräbnisstätte gegründet. Die Gemeinde entwickelte sich allmählich um das Kloster herum. Herausragendes Gebäude des Dorfes ist die barocke Pfarrkirche und ehemalige Klosterkirche St. Peter und Paul, die 1724–1727 vom Vorarlberger Baumeister Peter Thumb errichtet und von Franz Joseph Spiegler und Joseph Anton Feuchtmayer) ausgestattet wurde. Hier ist auch eine barocke Orgeluhr zu finden.
Freudenstadt – unterer Marktplatz

Freudenstadt - unterer Marktplatz

Freudenstadt - unterer Marktplatz

Freudenstadt liegt im nordöstlichen Schwarzwald am Rand einer nach Osten flach abfallenden schiefen Ebene, die Quellgebiet der zum Neckar fließenden Glatt ist. Bekannt ist Freudenstadt vor allem durch den Marktplatz, der als Wahrzeichen der Stadt gilt. Charakteristisch sind die umlaufenden Laubengänge, die Arkaden genannt werden. An der südlichen Ecke des Platzes steht die evangelische Stadtkirche. Ihr Grundriss ist L-förmig, die Kanzel befindet sich im Winkel zwischen den beiden Flügeln. Diese Winkelkirche ist eine von zweien in Deutschland, welche aufgrund örtlicher Gegebenheiten als solche geplant wurden. Im 19. Jahrhundert waren die Geschlechter beim Kirchgang getrennt, Frauen und Männer saßen in verschiedenen Kirchenschiffen, zwischen denen kein Blickkontakt bestand. Nur der Pfarrer konnte vom Altar aus in beide Kirchenschiffe blicken, die noch heute Frauenschiff und Herrenschiff genannt werden. Die Geschlechtertrennung im Gottesdienst ist jedoch aufgehoben.
Ihringen am Kaiserstuhl

Ihringen am Kaiserstuhl

Ihringen am Kaiserstuhl

Die Gemeinde liegt westlich von Freiburg im Breisgau, am Südhang des Kaiserstuhls. Sie ist als Weinanbauort bekannt. In direkter, geographischer Umgebung von Ihringen findet sich die höchste Erhebung des Kaiserstuhls, der Totenkopf. Die evangelische Kirche ist das wohl am meisten besuchte Bauwerk Ihringens. Die kunstvollen Glasfenster sind einen Besuch wert. Viele Besucher fühlen sich an Marc Chagall erinnert. Entwurf und Herstellung besorgte der Glaskünstler Valentin Peter Feuerstein aus Neckarsteinach 1975/76. Die Fenster erzählen elementare Geschichten der Bibel. Im Nordschiff finden sich zehn alttestamentliche Themen von der Schöpfung bis zu den Propheten. Im Südschiff sind die zwölf Evangelienfenster zu betrachten. Jeden Sommer, immer am Wochenende nach Fronleichnam, finden die Ihringer Weintage statt. Da Ihringen selbst ein überwiegend evangelischer Ort ist, wird der Fronleichnamstag von den veranstaltenden Vereinen zum Aufbau in den geschlossenen Höfen der Bachenstraße genutzt, wo die Weintage alljährlich stattfinden.
Endingen am Kaiserstuhl

Endingen am Kaiserstuhl

Endingen am Kaiserstuhl

Das Städtchen Endingen mit den Winzerdörfern Amoltern, Kiechlinsbergen und Königschaffhausen liegt im Norden des Kaiserstuhles. Höchster Punkt der Gemeinde ist der im Süden der Kernstadt liegende Katharinenberg, auf dessen Spitze eine Kapelle steht. Mit 492 m Höhe ist er der dritthöchste Gipfel des Kaiserstuhls. Die Stadt liegt in einer der wärmsten Gegenden Deutschlands, am Kaiserstuhl. Das mediterrane Klima zeigt sich in der Qualität der angebauten Weine. Endingen ist eine Haltestelle der Museumsbahn Rebenbummler.
Europapark Rust

Europapark Rust

Europapark in Rust

Der Park ist in Themenbereiche aufgeteilt, die (fast alle) jeweils einem europäischen Land oder einer europäischen Region zugeordnet sind. Der erste Themenbereich war Italien und wurde 1982 gebaut. Dabei ist man bemüht, in diesen Bereichen die jeweils landes-typische Architektur und Besonderheiten wiederzugeben, das heißt mit möglichst authentisch wirkenden Gebäuden und Mitarbeitern zu bestücken. Zu den Hauptattraktionen zählen die Achterbahnen, vor allem Silver Star, die in Zusammenarbeit mit Mercedes-Benz entstandene höchste und bis Anfang 2006 auch schnellste Achterbahn Europas. Der Wartebereich der Bahn wird durch ein von Mercedes-Benz ausgestattetes Museum geführt, in dem man Tourenwagen, Formel-1-Rennwagen etc. betrachten kann (das Museum dreht sich 2006 hauptsächlich um den Mercedes-Benz SLR McLaren, der im Museum auch ausgestellt ist). Des Weiteren wird hier ein Film über die Arbeit von Mercedes bei den Tourenwagen und bei der Formel 1 gezeigt.

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