Schmuckmuseum Pforzheim

Das Reuchlinhaus, in dem sich das Schmuckmuseum befindet, ist ein Juwel im Hinblick auf seine visionäre Architektur. 1961 wurde es nach Entwürfen von Manfred Lehmbruck als städtisches Kulturzentrum Pforzheims eingeweiht. In der klaren Formensprache des „International Style“ errichtet, erinnert es an Ludwig Mies van der Rohe. Rund 2.000 Exponate veranschaulichen im Schmuckmuseum Pforzheim die Geschichte der Schmuckkunst aus fünf Jahrtausenden. Zu bestaunen gibt es Kostbarkeiten von der Antike bis zur Gegenwart, darunter Preziosen aus Renaissance, Barock und Jugendstil sowie eine einzigartige Kollektion moderner Schmuckkunst ab 1960. Eine Abteilung des Museums präsentiert die Geschichte der Schmuckindustrie in der Goldstadt. Ethnografischer Schmuck gibt Einblick in die schmückenden Ausdrucksformen außer-europäischer Gesellschaften und kunstvolle Taschenuhren aus der Sammlung des Pforzheimer Uhrenfabrikanten Philipp Weber dokumentieren Uhrmacher- und Goldschmiedekunst vom 17. bis ins 19. Jahrhundert.

„Schatzsuche mit Schmucki“
Mit dem Kinder-Museumsführer „Schatzsuche mit Schmucki der Perlsau im Schmuckmuseum Pforzeim für Groß und Klein“ kann man sich auf eine spannende Entdeckungstour durch die Sammlung begeben. Außerdem lässt sich bei Führungen mit dem Kinder-Schmuckmuseum, einer bunten Holzkiste auf Rollen, allerlei über Schmuck erfahren. In Workshops können die jungen Teilnehmer selbst Schmuck herstellen.

Technisches Museum
Nur fünf Gehminuten entfernt befindet sich das Technische Museum der Pforzheimer Schmuck- und Uhrenindustrie. Dort können die Besucher mehr über die Herstellung von Schmuck und Uhren erfahren.Viele der historischen Maschinen werden in Gang gesetzt und vorgeführt.

Öffnungszeiten Schmuckmuseum:
Di-So u. feiertags 10 bis 17 Uhr (außer Hl. Abend u. Silvester)
Eintritt in die Dauerausstellung 3 Euro, erm. 1,50 Euro
Öffentliche Führung sonntags, 15 Uhr, Gruppenführungen auf Anfrage

Infos:
Pforzheim Tourismusmarketing, Marktplatz 1, 75175 Pforzheim
Tel. 07231/393700